Kurzbericht zur Euro Challenge 2012
Das sportliche Schießen mit Feuerwaffen ist lange nicht mehr nur ein Sport, sondern auch ein Politikum und ein andauernder Abwehrkampf gegen eine ausufernde, bizarre Bürokratenkrake. Biathlon, diese faszinierende Sportart die ein hohes Maß an Können und Disziplin erfordert, genießt Gott sei Dank, wegen ihrer Sympathieträger ein hohes Maß an Akzeptanz. Der restliche Teil des sportlichen Schießens kann leider nicht in dem Maße Sympathieträger und Goldmedaillen aufweisen, weil man uns einfach nicht läßt. Gesellschaftliche Verwerfungen und deren sichtbare Auswirkungen (Gewalt, Amokläufe, Depressionen, Geldfetisch, Finanzchaos, etc.) versucht man durch Symtombekämpfung und schwachsinnigen Aktionismus zu bekämpfen. Dazu gehört auch eine schleichende Entmündigung und Entwaffnung der Bürger. Dagegen wehren wir uns und rufen dazu auf, den politisch Verantwortlichen die rote Karte zu zeigen.Theodor Roosevelt hat dazu folgendes gesagt, was wir alle beherzigen müssen :
Keine einzige Erfindung hat auf die Entwicklung der Menschheit solch einen großen Einfluß ausgeübt wie das Schießpulver und die Entwicklung der Feuerwaffe.So wahr es ist, daß sie die Waffe des Meuchelmörders, die Krücke des Räubers und des Diebs und die Muskeln einer bullenstraken Nation war - so wahr ist es aber auch, daß sie der Schlüssel war, der der Menscheit den Kerker der Leibeigenschaft öffnete, das Werkzeug des Pioniers und das Hilfsmittel der Freiheit. So wie die Feuerwaffe in der Hand des Kriminellen zur gefährlichen Bedrohung wurde, so war sie aber auch in der Hand des Gesetzes die perfekte Beherrschung dieser Bedrohung, der Schutz des Menschen vor dem Mißbrauch der Feuerwaffe. Die Waffe in der Hand des Bürgers war stehts eien Garantie dafür, daß der Staat Diener des Volkes blieb, daß dieser Staat kontrollierbar war und Staatsmißbrauch ausgeschlossen war.
Waffenrecht in Demokratien
Hier findet ihr den Link zu einem Bericht von Katja Triebel. Er ist sehr lesenswert und gut recherchiert. (eh)
SAM Monatsmatch Juni 2012
Vielen Dank für die Teilnahme am Mai-Match 2012 . Das nächste Monatsmatch findet am 4.Juni 2012 statt. Dieses Match wird ebenfalls Level I sanktioniert sein und wird zwischen 4 und 6 Übungen enthalten. Bitte meldet Euch auch diesmal rechtzeitig an. - Die Teilnahmegebühr beträgt für Nichtmitglieder 15,00 EURO. Mitglieder bezahlen nichts.
Die Anmeldung zu den Monatmatches haben wir versucht zu vereinfachen. Unter diesem Text findet ihr ein Anmeldeformular, daß ihr bitte (auch Mitglieder) ausfüllen und wegschicken sollt. Ihr erhaltet automatisch eine Bestätigungsmail. Diese Anmeldeprozedur wird uns ermöglichen, die Vorbereitungen zum Monatmatch etwas effizienter zu gestalten.
Das Anmeldeformular wird ca. 2 Wochen vor Beginn des jeweiligen Monatsmatches, sichtbar und benutzber werden.
Wir haben ein neues Feld eingeführt. Diejenigen die als Helfer (Aufbau) oder RO mitarbeiten möchten, wählen bitte die Option Ja (wird in der Auflistung mit 1 ausgegeben). Aufbauhelfer und Organisatoren möchten bitte um 18:00 - 18:15 auf der Anlage zur Verfügung stehen. Danke !
Wir bitten auch die Miglieder des SAM e.V. sich anzumelden !
Vielen Dank !
Zum Wochenkommentar - Warum ?
Der Wochenkommentar soll einigermaßen regelmäßig erscheinen, um zu aktuellen Themen rund um den Schießsport Stellung zu beziehen. Der Stoff wird nicht ausgehen, auch wenn zeitweise andere Themen dominieren.
Die Artikel verzichten auf Verbalinjurien, bleiben aber trotzdem provokant und bissig. Es ist nicht das Ziel allen nach dem Mund zu reden, sondern die aus unserer Sicht nicht akzeptablen Angriffe auf Sportschützen zu kontern. Die beste und schärfste Waffe ist immer noch das Wort.
Alte Wochenkomentar können im Archivbereich nachgelesen werden. Jegliche Vervielfältigung oder Weitergabe ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des SAM e.V. gestattet. (eh)
Der Wochenkommentar / 6. April 2011
Derzeit ist es ruhig – an der deutschen Waffenfront. Wir haben keinen Krieg oder innere Unruhen, außer dem Verteidigungskrieg am Hindukusch, aber das ist ein ganz anderes Thema.
Mit der Waffenfront sind unsere Sportschützen und Jäger bei der Ausübung Ihres Sports gemeint. Sie ist ruhig, weil derzeit keine mediale Hetze stattfindet. Man ist viel zu sehr konzentiert auf Lybien, die Elfenbeinküse und natürlich Japan. Alles gewaltige, unerfreuliche Ereignisse, die die Presse noch einige Zeit beschäftigen werden. In Japan geht es natürlich nicht um Waffen, aber dafür in der Elfenbeinküste und in Lybien. Die Lybier kämpfen gegeneinander, die Europäer und die USA werfen chirurgisch saubere Bomben auf das Land, um die Bevölkerung vor den Tyrannen zu schützen. Die Rebellen wehren sich gegen den Tyrannen – mit schweren Waffen, ohne Waffenbesitzkarte und ohne Gefahr zu laufen, daß jemand zur Nachschau kommt. Unsere Sympathie gilt ihnen, die die sich wehren mit allen Mitteln, weil sie keine andere Chance mehr haben, weil sie frei und stolz leben wollen. Inzwischen haben wir (der Westen) allerdings ein Problem : die Al-Kaida sickert in das Land und will in dem Chaos Besitz ergreifen an schweren Waffen, darunter auch tragbare Boden-Luft Raketen. Immer wieder wird derselbe Fehler gemacht. Man liefert wirklich gefährliches und kritisches Zeug an Staaten und Organisationen, die später eben diese Dinge gegen ihre einstigen ‚Freunde’ wenden könnten (oder sich bestehlen lassen).
In unserem Land sind Sportschützen und Jäger die am besten kontrollierte Gruppe. Jede Kleinwaffe ist registriert und der Mißbrauch bewegt sich im Promillebereich – das sagen die Kriminalstatistiken. Hier wird keine Al-Kaida einsickern um sich etwas zu beschaffen. Und dennoch haben wir den objektiven Eindruck, das unsere legalen Waffenbesitzer besser kontrolliert werden, als die Protagonisten der internationalen Konflikte und Kriege. Kontrolle braucht es und auch ein vernünftiges Regelwerk. Vielleicht sollte man einmal versuchen, die wirklichen Quellen der Probleme besser in den Griff zu bekommen – wir hätten dann tatsächlich ein gutes Stück mehr für unsere Sicherheit getan (eh).
Bettershooting - eine Anleitung
Liebe Schützen, anbei ein interessanter Link zu einem IPSC Trainingshandbuch von Thomas Steiger.

